Traumatherapie
Die Traumatherapie beschäftigt sich mit der Auflösung der Folgen von traumatischen Ereignissen.
Es gibt zwei Typen von traumatischen Ereignissen:
Entwicklungstrauma
Diese entstehen in der Kindheit durch die fehlende Fähigkeit der Bezugspersonen, die Bedürfnisse des Kindes angemessen zu erfüllen Bezugspersonen (welche bei den Bezugspersonen oft durch eine eigene Traumatisierung verursacht ist).
Dies führt beim Kind zu einem Gefühl von Hilflosigkeit und permanenter Unsicherheit im Leben.
Daraus resultieren eine Reihe von Schwierigkeiten, beispielsweise Bindungsprobleme, Angst und Depression, Selbstwertprobleme und Schwierigkeiten mit der Impulskontrolle.
„Wenn Kinder die Verbindung, die sie brauchen, nicht bekommen, wachsen sie auf indem sie Verbindung sowohl suchen als auch fürchten“ ~ Lawrence Heller
Schocktrauma
Diese entstehen meist durch ein- oder mehrmalige Ereignisse welches die Bewältigungskapazitäten überfordert. Diese Ereignisse können beispielsweise Unfälle, Katastrophen, Operationen, Kriegserlebnisse oder sexueller Missbrauch sein.
Die Symptome beinhalten oft Erstarrung, Angst, Entsetzen, emotionales Taubwerden, Flashbacks, Alpträume und andere Reaktionen auf Trigger sein.
Ziele und Inhalte der Traumatherapie
Die neueste Forschung zeigt, dass sowohl Schocktraumata als auch Entwicklungstraumata durch körperorientierte psychotherapeutische Begleitung sehr gut bewältigt werden können. Ein rein intellektuelles Verstehen ist dagegen nicht ausreichend um die Probleme zu lösen. Dies liegt daran, dass die Erfahrungen im Körper, insbesondere im Nervensystem, gespeichert sind.
Die traumatherapeutische Begleitung führt zu einer immer besseren Integration des Erlebten und sehr oft zu einer Rückkehr in einen entspannteren und glücklicheren Lebenszustand.
- Das Nervensystem wieder in eine regulierteren Zustand zu bringen
- Statt immer wieder übermäßige Anspannung gefolgt von depressiven Zusammenbrüchen zu erleben, wieder über ein flexibel zwischen Anspannung und Entspannung pendelndes Nervensystem zu verfügen.
- Sich mit einer anderen Person sicher zu fühlen
- Muster zu entdecken, die früher dem Schutz dienten, aber jetzt nicht mehr hilfreich sind und bremsen.
- Statt automatisch ablaufenden Überlebensreaktionen Wahlmöglichkeiten zu haben.
- Sich mit inneren Anteilen zu befreunden, die vorher als unliebsam wahrgenommen wurden
- Gefühle ganz, ohne Angst, fühlen zu können, statt sie immer zu vermeiden oder wegzudrücken
- Mehr echten, authentischen Kontakt mit sich und andern zu erleben
Ablauf der therapeutischen Begleitung
„Um durch Trauma zu gelangen brauchen wir Ruhe, Sicherheit und Schutz, ähnlich wie sie dem Vogel in der sanften Wärme in den Händen eines Kindes geboten wird“ ~ Peter Levine
Ablauf der Traumatherapie
- Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung und eines sicheren und geschützten Raumes.
- Gemeinsames Durcharbeiten von Trauma in sehr kleiner Dosierung, sodass keine Retraumatsierung entsteht und alles für das Nervensystem bewältigbar bleibt. Ihre Anliegen sind dabei Richtschnur und Orientierung.
- Integration und Ausblick auf die Zukunft
Erstkontakt, Dauer und Kosten
Erstkontakt: Ein kostenloses telefonisches Vorgespräch (20 Minuten) ist immer möglich! Rufen Sie gerne unter 0176-52174727 an oder schreiben Sie mir unter info@pfifff.de.
Dauer: Die Dauer der Psychotherapie können sie selbst bestimmen. In der Regel sind mehrere Sitzungen erforderlich. Die erste(n) Sitzung(en) dienen der Orientierung und Einschätzung, im Anschluss entscheiden Sie, ob die Begleitung so passt. Dennoch wird, von der ersten Stunde an, an Ihren Anliegen gearbeitet, so dass auch eine kurze Begleitung meist gute erste Ergebnisse erzielt.
Kosten: Die Kosten belaufen sich auf 100 € je 50-minütigen Termin.
Eine (teilweise) Kostenübernahme durch Heilpraktikerversicherungen ist möglich.
In Härtefällen (Alleinerziehende Elternteile, Studenten, Grundsicherungsempfänger) ist eine Ermäßigung möglich. Sprechen Sie mich gerne an.